Bericht über die Wanderung nach Klingenberg und Großheubach am 16. Juni 2019

 

Der Bus war pünktlich, die Wanderfreunde auch. Das zeichnet ehte Wanderfreunde aus, trotz Regen-Prognose kamen alle, die sich zur Wanderung angemeldet hatten.

Hut ab !

Im Nobelbus der Firma Wissmüller (Parkettboden (!), Dieselmotor neueste Generationwar Klingenberg am Main schnell erreicht. Fast zu schnell, denn es dauerte noch eine halbe Stunde bis die letzten Nieder-schläge wegblieben und es für den Rest des Tages immer sonniger wurde.

 

 

 

 

Start am Bahnhof, Queren der Mainbrücke mit Blick auf die steilen Klingenberger Weinlagen und die Ruine Clingenburg, dann gings weiter durch die Altstadt. Am Aufstieg zur Clingenburg trennten sich die Wege.  

 

Die Wandergruppe A durchwanderte sodann eins der schönsten Geotope in Bayern, die 1,6 km lange Seltenbachschlucht. 15 Stege und Holzbrücken, viele umgestürzte Bäume, Sträucher, Farne und der Blick auf die einzelnen Schichten der beeindruckenden Sandstein-Formationen prägen die Schlucht.



Schmieriger Boden und nasses Holz mahnten zur Vorsicht.

Schwüle Temperaturen ergaben nahezu subtropische Verhältnisse.

 

Übers ehemalige Tonwerk (Abbau besonders feiner und hochwertiger Tone), weiter über "Hasenstall- und Kastanienweg" wurde der Klingenberger Aussichtsturm erreicht. Ein Genuss: die Kurzrast, dazu die Ausblicke auf das Maintal und die Höhen des Odenwaldes.

 

Es folgte bei den A-Wanderfreunden der Abstieg ins Röllbachtal zur Paradeismühle.

Dann hieß es Energie tanken bei der  Hauptrast am Eisweiher bei Röllfeld.

 

 

Die Wandergruppe B ging hinauf zur Clingenburg, ab dort führte die Route über den „Fränkischen Rotwein-Wanderweg“ hinunter nach Röllfeld. Auf gleichem Weg -aber zeitversetzt- gings von dort für beide Gruppen weiter. Auf den Terrassenwegen der Weinlage „Großheubacher Bischofsberg“ meinte es die Sonne teilweise schon ein bisschen zu gut.


Alles war aber wieder gut, beim Anblick des Klosters Engelberg und der Dächer von Großheubach. Planmäßig gegen 14.30 Uhr wurde „Die Bretzel“ von der B-Gruppe erreicht, etwas (!) später folgten die müden A-Tourer. Mit einem Dank an die Wanderführer endete der schöne und anspruchsvolle Wandertag.

 

Bericht:  Werner Schmidt  

Bilder:    Kerstin Tempel, Bärbel Heyd, Bernd Richter,  Werner Schmidt