OWK am 6. Mai 2018,

„Auerbacher Wasser“ – vom Fürstenlager zur Kuralpe

 

Bei herrlichem Frühlingswetter starteten 26 Wanderer mit dem Bus Richtung Bensheim-Auerbach. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Renate Lokay, gab Margit Körtke einen kurzen Über­blick über unsere Wanderung. Um 10 Uhr starteten wir mit einem Gang durchs Fürstenlager. Zu­nächst ein „Toilettenstopp“ beim „Fremdenbau“. Dann ging es, begleitet von einigen Erläuterungen von Günter Körtke und Karl Streichsbier durchs Fürstenlager. Der in Sandstein gefasste Brun­nen des Auerbacher Wassers liegt direkt neben dem Herrenhaus. Dem mineralhaltigen Wasser wird heilende Wirkung nachgesagt.

 

Stetig leicht aufwärts führte uns der Weg vorbei an einer kleinen Pflanzung mit Mammutbäumen zur Voliere. Von dort hatte man ei­nen schönen Blick aufs „Dörfchen“, wie die Sommerresidenz des Großherzogs Ludwig I. auch liebevoll genannt wird. Vorbei an ei­nem der ältesten Mammutbäumen Deutschlands, mit einer Höhe von 53 Metern, ging es bergauf zum Freundschaftstempel. Hier konnten wir hinab Richtung „Herrenhaus“, in dem das Parkhotel mit Restaurant-Café untergebracht ist, blicken.


Wir folgten weiter auf der Höhe dem Alemannenweg, vorbei an der Ludwigshöhe zu unserer Rast an einer Schutzhütte. Hier wur­den zur weiteren Motivation Süßigkeiten und ein Schnaps von den Wanderführern angeboten. Parallel zu einem Teil unserer Wander­strecke führten Mountainbike Trails bergab. Leider kreuzten diese Strecken teilweise die ausgeschilderten Wanderwege. Vorsicht war geboten!

 

Auf dem Alemannenweg ging es weiter.  Beim „Jerusalem Friedensmal“ legten wir eine kurze Rast ein. Herrliche Weitsicht inklusive. Hier befand sich eine Außenstelle des KZ Natzweiler- Struthof. Weitere Informationen auf der Homepage http://friedensmal.de/.

Der Weg führte uns nach kurzer Zeit zum OWK-Ehrenmal  am Teufelstein. Mit dieser 1929 errichteten monumentalen Felsforma­tion gedenkt der OWK seinen Gefallenen. Hier sind zwei weitere Wanderer zu uns gestoßen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr große Touren laufen können. Sie wurden freudig be­grüßt und begleiteten uns den kurzen Weg bis zur Mittagsrast im Waldgasthaus am Borstein. Eine bestens vorbereitete Küche hat uns mit leckerem Essen versorgt.

 


.....................................Impressionen vom Sonnenbaden im Außengelände vom Borstein-Gasthaus....................................

 

Dann ging es weiter Richtung Kuralpe. Wir sind auf den parallel verlaufenden Nibelungensteig gewechselt.  Am Ohlyturm haben wir kurz gerastet. Kurz vor dem Abstieg bot sich von einem Aus­sichtspunkt ein guter Blick auf die Skyline von Frankfurt.

Jetzt ging es flotten Schrittes hinab zur Kuralpe. Nach der Kaffeepause hat uns der Bus hier pünktlich wieder abgeholt und wohlbehalten nach Bieberau zurückgebracht.

 

Bericht:   Maria Streichsbier     Bilder:     Karl Streichsbier, Werner Schmidt